Wer steckt dahinter?



Mein Name ist Frank Grages. Ich bin 1967 in Kiel geboren und lebe seit 1976 in Berlin.

Nach meiner Lehre als Werbekaufmann habe ich zunächst der "Agenturszene" den Rücken gekehrt und im Bereich Werbetechnik gearbeitet. Nach ein paar kürzeren Abstechern in den Verkauf von Großformatdruckern und in die Marketingabteilung eines Medizingeräteherstellers bin ich letztendlich wieder bei einer großen Agentur für Personalanzeigen gelandet und arbeite dort als Mediaberater.

Die Tätigkeit ist sehr vielseitig, weil sie bei uns über das Erstellen von Insertionsplänenund das Schalten von Anzeigen hinausgeht und auch die Erstellung von Layouts, den Satz der Anzeigen und die Erstellung von HTML-Anzeigen für Online-Jobbörsen mit einschließt. Für Abwechslung ist also gesorgt ;-)

Kleinkunst

Ich bin ein großer Fan der (Berliner) Kleinkunstszene. Meine "Stammbühne" ist der Comedy-Club Kookaburra, wo ich mich sehr wohl fühle. Aber auch ins Tipi, die Bar Jeder Vernunft, den Schlot, das BKA-Theater, die UFA-Fabrik, die Wühlmäuse am Theo, den Admiralspalast oder die Scheinbar gehe ich immer wieder gern (und das 1-2 Mal in der Woche)

Leider hat das "alte" Chamäleon-Varieté seine Pforten schließen müssen. Das bedauere ich sehr, weil ich mich dort immer außerordentlich wohl gefühlt habe. Nach der Neueröffnung unter einem neuen Betreiber hat es viel von seinem ursprünglichen Charme verloren - Schade. Dennoch wird hier Artistik auf sehr hohem Niveau geboten.

Die Berliner Szene ist vielseitig und qualitativ sehr hochwertig. Wer die Kleinkunstszene kennenlernen möchte und die hohen Preise der großen Bühnen scheut, probiert es am besten im Kookaburra oder in der winzigen Scheinbar, wo es Programme zu sehr fairen Preisen gibt.

Fotografie

Ich fotografiere seit 1998 ausschließlich digital. Angefangen habe ich mit einer Nikon CoolPix 900, die eine damals rekordverdächtige Auflösung von1,3 Megapixeln hatte. Später bin ich dann auf eine Nikon CoolPix 995 umgestiegen (3,4 MP).

Im April 2003 habe ich schließlich den Wechsel zu einer digitalen Spiegelreflexkamera vollzogen. Ich bin Nikon treu geblieben und habe mir eine Nikon D100 zugelegt. Im Oktober 2006 ist dann noch eine Nikon D200 dazugekommen.

Ergänzt wird die Ausrüstung durch diverse Objektive, Filter, Blitzgerät und Stativ. Der Nachteil einer DSLR gegenüber Kompaktkameras ist, dass es keine Kamera zum "immer dabeihaben" ist. Dafür wird der Umgang mit der Kamera bewusster und ich habe beobachten können, dass die Anzahl der geschossenen Fotos geringer wird, die Ausbeute an qualitativ hochwertigen Bildern jedoch zunimmt.

Ich bevorzuge keine bestimmte Stilrichtung, habe aber eine Vorliebe für Makro-, Landschafts- und Architekturfotografie. Besonders gern fotografiere ich bei Nacht oder erstelle Panoramen.

Ich fotografiere im RAW-Modus, um bei der "Bildentwicklung" die größtmögliche Kontrolle zu behalten. Der Aufwand ist zwar etwas größer, belohnt aber durch bessere Ergebnisse.

Für die Bildverarbeitung nutze ich diverse Programme wie Adobe PhotoShop CS2, Nikon Capture NX 2, PanoramaFactory 5.2, Photomatix Pro, ShiftN und Photo Mechanic.

Literatur

Ich habe vor ein paar Jahren die Skandinavische Kriminalliteratur für mich entdeckt. Angefangen habe ich mit Henning Mankell, wie so viele, dann habe ich Autoren wie Håkan Nesser und Åke Edwardson "abgegrast". Inzwischen habe ich auch noch die Bücher von Liza Marklund und Leena Lehtolainen in meine Sammlung aufgenommen, und auch zwei Isländer sind dabei: Arnaldur Indriðason und Yrsa Sigurðardóttir.

Besondere Highlights sind die Bücher von Jo Nesbø, Arne Dahl und Stieg Larsson. Larsson ist leider viel zu früh verstorben und hat nur 3 Bücher fertigstellen können. Seine "Millennium"-Trilogie ist allerdings ein echter Knüller.

Mein aktueller "Shooting Star" ist Stuart MacBride aus Schottland, der mit seinem DS Logan "Lazarus" McRae bisher 3 Bände am Markt hat, die ich jeweils an einem Wochenende verschlungen habe.

Musik

Mein Musikgeschmack ist recht breit gefächert. Da es nur entweder Beatles oder Rolling Stones gab (beides zusammen war unmöglich!), hatte ich mit ca. 14 Jahren eine wahre Rolling-Stones-Phase. Meine erste "Initialzündung" hatte ich dann 2 Jahre später, als ich auf einer Klassenfahrt das erste Mal Musik von den Dead Kennedys hörte. Da hatte mich der Punk Rock voll erwischt.
Als mit den Specials, Madness, Bad Manners und Selecter die zweite Ska-Welle aus England rüberkam, habe ich die ersten Berührungspunkte mit Ska gehabt. Inzwischen höre ich wieder sehr gern und viel die alten Originale aus den Sechzigern. Ska, Rocksteady und Early Reggae, Bands wie die Skatalites, Ethiopeans, Symarip, Toots & The Maytals, Laurel Aitken, Desmond Decker, diverse Trojan-Sampler und und und.

Neuen Ska und Ska/Crossover mag ich auch, beispielsweise Ska-P, Skaos, Frau Doktor etc., aber die Old Stars sind mir am liebsten.

Ein weiteres Lieblingsgenre von mir ist Surf Music. Hier höre ich sowohl die alte Garde wie Dick Dale, Davie Allan, The Ventures und The Lively Ones, als auch neuere Surf Bands wie El Ray, The Kilaueas, Satans Pilgrims, Treblemakers, Lost Acapulcos und die Phantom Surfers.